Kategorie

Reiseberichte

Seengebiet Saimaa in Finnland – wäre‘ ich doch bloß nicht dort gewesen …

… dann müsste ich jetzt nicht immer an diese zutiefst beeindruckende Landschaft, die überaus freundlichen und gut gelaunten Menschen und besonders an die kleinen und großen Abenteuer zurückdenken!

In diesem Jahr hat mich eine Reise in einen Teil Europas geführt, in dem ich bis dato noch nicht gewesen bin. Der Saimaa-See, im Südosten des Landes gelegen, ist der größte See Finnlands. Entstanden in der letzten Eiszeit, hat sich dort ein unglaubliches Geflecht von Seen und Wasserstraßen gebildet. Eine ganz spezielle Landschaft mit unzähligen kleinen und großen Inseln, welche durch die Nähe zu ihrer Hauptstadt auch von den Finnen selbst als Naherholungsgebiet genutzt werden. Bei einer sportlichen Fahrt mit einem Ruderboot kann man diesen besonderen Ort erst richtig genießen. Das Besondere und absolut Spannende an diesem Ausflug: Hinter jeder Biegung, hinter jedem Felsen und jedem Baum kann einer der seltenen Bären, Wölfe oder ein Elch am Ufer stehen oder sich eine Ringelrobbe an einem Strand ausruhen. Spannender geht es fast nicht!

Ein perfektes Ziel für Ruhesuchende sowie Naturliebhaber und natürlich nicht zu vergessen: Wellnessurlauber. Auch sie sind hier im Ursprungsland der Saunakultur am richtigen Fleck! Im Hotel, im Ferienhaus, in den zahlreichen öffentlichen Saunas oder sogar in einer Riesenradsauna lässt es sich schwitzen und entspannen.

Es gibt aber nicht nur Wälder, Seen, Ruhe und kleine beschauliche Städte in Finnland. Ein besonderes Muss ist natürlich die quirlige und hippe Hauptstadt Helsinki. Eine bei den Einheimischen und natürlich auch bei Touristen beliebte und aufstrebende Metropole. Diese Stadt bietet für Kulturliebhaber, für Architekturbegeisterte, für Nachtschwärmer und für Shoppingsüchtige alle Facetten einer Großstadt … nur etwas kleiner!

Ich habe für mich beschlossen, dass es nicht mein letzter Besuch in Finnland gewesen ist!

Ein Bericht von Alexander Wirtz

Vietnam – Lebensader Mekong

Wahnsinn – das war das erste Wort, welches mir in den Sinn kam, als ich über die Brücke des Mekong fuhr. Selbstverständlich hatte ich bereits vorher Bilder gesehen und kannte andere große Flüsse, aber die Ausmaße des Mekongs waren mir nicht klar, bis ich sie selbst sah. Kurze Zeit später befand ich mich an einer Bootsanlegestelle wieder – um vier Uhr morgens, als die Sonne gerade aufging. Was machen so viele Menschen so früh am Morgen hier? Ich war noch ganz verschlafen und noch gar nicht richtig angekommen, als mir eine Gruppe älterer vietnamesischer Damen auffiel, die bei brüllender Musik Sport trieben. Jetzt wurde ich wach. Spontan machte ich mit, was lachend von den Einheimischen angenommen wurde. So startete ich mit viel Spaß und guter Laune in meinen Tag. Danach ging es endlich auf das Boot, denn das Wichtigste sollte ja noch kommen … Nach einer 20-minütigen, rasanten Bootsfahrt und unendlich vielen Fotoaufnahmen des Sonnenaufgangs über dem Mekong wurde mir klar, was die Vietnamesen so früh am Morgen zum Fluss zieht: das Einkaufen! Hunderte Boote lagen um uns herum und alle verkauften Ihre Waren! Es war ein beeindruckendes Treiben, kleine Boote hielten an und kauften direkt von den großen Booten die frischesten Waren … Ananas, Bananen, Melonen, Fische, soviel das Herz begehrt, Pflanzen, Haushaltswaren und vieles mehr – einfach alles, was man sich vorstellen kann. Als wir dann auch noch an einer schwimmenden Tankstelle vorbeifuhren, war ich vollends überzeugt!

Der Fluss ist nicht nur eine Lebensader dieses Landes – nein, er ist das Leben!

Die Vietnamesen hier leben auf dem Fluss, sie leben von dem Mekong, sie leben neben ihm und sie leben IHN! Für viele ist ihr Boot ihr Zuhause, das sie auch nur selten verlassen. Die kleinen Arme des Mekongs dienen als natürliche Grenzen für kleine Bauernhöfe mit freilaufenden Hühnern und Schweinen. Ihre Bewohner fangen die Fische direkt aus dem Fluss, um sie wieder zu verkaufen oder fangfrisch zuzubereiten. Sie bewirtschaften kleine Felder mit Mais und Reis, um sich selbst zu versorgen. Ich fühlte mich den Menschen dort so nah. Voller Herzlichkeit lassen sie uns Ausländer in ihr Leben, sie zeigen stolz ihre Art zu leben und genießen ihr Paradies!
Wenn Sie hautnah Insidertipps zu Vietnam haben möchten, melden Sie sich gerne in unseren Reisebüros. Für alle, die ein Paradies abseits des Massentourismus suchen, ist die vietnamesische Insel Phu Quoc vor der Küste Kambodschas übrigens meine absolute Empfehlung.

Ein Bericht von Josephine Malitz

Warum Sylt „Sylt“ ist und nicht Amrum – Heiraten am Strand

Sylt … versnobt? Überteuert? Schlichtweg übertrieben? So oder so ähnlich waren meine Vorurteile vor meinem ersten Sylt-Besuch. Doch dann entschlossen sich zwei Freunde dazu, sich am Strand von Sylt das Ja-Wort zu geben und ich wurde gefragt, ihre Trauzeugin zu sein.

Mit Meeresluft in der Nase stieg dann doch bei der Fahrt über den Hindenburgdamm die Vorfreude. Wir selbst wohnten in Keitum, dem mit Abstand schönsten Dorf der Insel. Pittoreske, reetgedeckte Häuser bilden den Charme dieses alten Kapitänsdorfs, das einst den Hauptort der Insel bildete, bevor alle an die Westküste zu den großen Stränden pilgerten. Keitum ist ein Irrgarten aus kleinen Sträßchen, die von alten, hohen Bäumen gesäumt werden und historischen Häuschen, deren blühende Vorgärten mit ihrer Farbenpracht begeistern. Vom Watt her weht ein beharrlicher Wind und wenn man an der Megalithanlage Harhoog steht, welche mehr als 5.000 Jahre alt ist, und der Blick im Abendrot zum Horizont schweift, spürt man die Magie, die diesen Ort bereits in der Steinzeit umgeben hat.

Die Hochzeit unserer Freunde fand am Strand in Wenningstedt statt. Es hätte keinen besseren Ort für ihr Eheversprechen geben können. Barfuß und im weißen Kleid mit einem Strauß aus Dünengras und Muscheln schritt meine Freundin über den Strand zu ihrem Mann und uns wartenden Hochzeitsgästen – begleitet von der romantischen Gitarrenmusik eines Sylters mit wildem Haar. Getraut wurden die beiden von Pfarrer Rainer Chinnow, der mit seiner kleinen Kirchengemeinde auf Sylt  bereits selbst zu einer der Sehenswürdigkeiten der Insel gehört. Eine Messe mit ihm muss man erlebt haben. Er reißt die Menschen mit und ist dabei alles andere als konventionell. Für meine Freunde war es der perfekte Augenblick sich in Wenningstedt am Strand das „Ja“ Wort zu geben und für mich eine besondere Ehre, Teil dieses Moments zu sein.

Sylt hat mich begeistert und ein Lieblingsort jagte den anderen. Genial war eine Wanderung rund um das Morsum Kliff, bei der ein Mittagessen im Landhaus SEVERIN´S nicht fehlen durfte.  Unberührte Natur erwartete uns am „Ellenbogen“, dem nördlichsten Punkt Deutschlands. Besonders begeistert war ich allerdings auch von den Stränden, die trotz Hochsaison nicht voll wirkten. Und mit etwas Suchen fanden wir in Hörnum sogar einsame Strandabschnitte mit fast karibisch blauem Wasser. Und wenn doch einmal Langeweile aufkommt, kann man zu den Liegebänken der Robben rausfahren, die einzigartigen Halligen am Rande der Naturgewalten besuchen oder den anderen nordfriesischen Inseln einen Besuch abstatten. Aber Achtung: Amrum hat außer tollen Stränden, die ihr auch auf Sylt findet, nicht viel zu bieten. Einziges Café am Strand ist ein altes DLRG Heim.

Sylt hat natürlich auch seine versnobten Ecken und der Luxus wird auch immer vor allem beim Blick auf die hiesigen Immobilienpreise sichtbar. Und auch Westerland ist nicht wirklich eine Inselperle. Dennoch hat Sylt sich auch seinen ursprünglichen Charme bewahrt und wartet mit (fast) unberührter Natur, viel Geschichte, Reetdächern, schönen Stränden und leckeren Restaurants auf. Anders als Amrum, das vor allem in Norddorf durch hässliche Bauten der Siebziger Jahre besticht, hat sich Sylt in großen Teilen seinen Inselcharme erhalten. Kurz gesagt: ein perfekter Ort, um den Bund des Lebens einzugehen …

Ein Bericht von Anna Carina Krebs

Skiurlaub im „Home of Lässig“

Bereits seit Kindertagen, als ich auf dem Weg zur Italienischen Riviera in der Schweiz das erste Mal „richtige“ Berge erblickte, üben die Alpen eine unbeschreibliche Faszination auf mich aus. Ich erinnere mich daran, wie ich mit meinen Geschwistern zusammen unsere Eltern so lange bekniet habe, bis sie nachgaben und nicht den Weg durch den Tunnel, sondern den Umweg über den Gotthardpass nach Süden wählten. Und auch heute noch zieht es mich im Sommer wie auch im Winter in die Berge … aber diesmal nicht nur auf der Durchreise.

Im Winter geht es oft nach Leogang ins Salzburger Land. Dieses selbsternannte „Home of Lässig“ besticht im Winter mit über 270 Pistenkilometern und bildet zusammen mit Saalbach-Hinterglemm und Fieberbrunn eines der größten zusammenhängenden Skigebiete Österreichs. Sowohl urige als auch stylische Hütten und ein atemberaubendes Alpenpanorama machen hier den Reiz aus. Allein der morgendliche Blick aus dem Fenster, wenn die Sonne die noch im Dunst liegenden, verschneiten Gipfel der Leoganger Steinberge anleuchtet, ist unbeschreiblich und ich empfinde Dankbarkeit, hier zu sein und mit meiner Familie „lässig“ in den Tag starten zu können.

Hinauf geht es mit der Steinbergbahn auf den 1.790 Meter hohen Asitz. Von hier aus starte ich ins Skivergnügen. Die Vielfalt der Pisten ist sowohl für Anfänger als auch für Profis perfekt. Vor vielen Jahren habe ich selbst in Leogang bei „Sepp“, dem mit seinen 70 Jahren wohl „lässigsten“ Skilehrer überhaupt, Skifahren gelernt. Wenn er den Berg runter fegt, können selbst viele topfitte 20-jährige Skifahrer nicht mit ihm mithalten. Er ist ein Leoganger Urgestein, der auch mal über sich selbst lachen kann. „Du musst deinen Körper quälen, sonst quält dein Körper dich.“, belehrt er uns im tiefsten Pinzgauer Dialekt.

Ich treffe Sepp zum Mittagessen in der „lässigsten“ Hütte des gesamten Skigebiets. Hier läuft chilliger Ibiza Sound. Jetzt haben wir die Qual der Wahl zwischen würzigem Grill-Hendl, Steckerlfisch oder super leckerem Ripperl mit Knoblauchstange und vielem mehr. Ob ein kühles Bier, ein Skiwasser, hausgemachte Limonade oder auch ein prickelnder Champagner – die Barkarte lässt keine Wünsche offen. Absolutes Highlight ist die drehbare Dachkonstruktion dieses Mountain Clubs. Wir sitzen drinnen und sind dem Himmel draußen dank 360 Grad Alpenpanorama doch so nah.

Nach der Stärkung geht es wieder auf die Piste bis die Sonne bereits beginnt, hinter den Bergen zu versinken und die Gipfel rot leuchten. Mein persönliches Highlight ist bei jedem Besuch in Leogang ein Abendessen in einem urigen Chaletdorf. Am Ofen bei Kerzenlicht in „lässiger“ Atmosphäre lasse ich beim „Hutessen“ den Tag ausklingen. Dies ist mein persönlicher Geheimtipp.

Leogang und die gesamte Region sind alles AUSSER gewöhnlich. Auch abseits der Piste gibt es viel zu entdecken: Eine Schneeschuhwanderung, einmal Pistenraupe fahren, mit dem Pferdeschlitten durch die verschneite Winterlandschaft gleiten, einen Helikopterrundflug über die Alpen erleben oder einfach aus der Zirbensauna den Blick auf das Bergpanorama genießen …

Auch die Hotels bieten für jeden Geschmack etwas: ein ausgewiesenes Sporthotel mit Sportconcierge, ein modernes Naturhotel mit eigenem Wildgehege, Badesee und Kinderbauernhof oder ein hippes Lifestylehotel mit Kletterparcours. Im „Home of Lässig“ finden wir für jeden das perfekte Hotel, um die Winter- oder Sommerzeit in den Bergen zu genießen.

Ein Bericht von Anna Carina Krebs

Ein Schuss, ein Treffer

Spannung pur und eine Stimmung, die nicht in Worte zu fassen ist. Das ist Biathlon. Schon seit Jahren begeistert mich und wohl eine Vielzahl von Menschen dieser Sport. Pure Bewunderung für die Biathleten/innen, die, nachdem sie ihre Langlaufetappen beendet haben, ihren Körper so kontrollieren, dass sie sicher am Schießstand einen Treffer nach dem anderen landen. Bei diesem Spektakel dabei zu sein, ist ein absoluter Traum. Die Reisegruppe, allesamt biathlonbegeistert, ist wie eine kleine Familie. Beherrschend sind schon beim Frühstück die Tipps, wer wohl wie gut läuft sowie schießt und beim Abendessen das Resümee des Tages. Hautnah die Vorbereitungen – wie das Einlaufen und das Testen des „perfekten Skis“ – und dann die einmalige Stimmung des Wettkampfes zu erleben und die Spannung auf sich wirken zu lassen, macht die Faszination Biathlon aus. Auch die Verpflegung über Tag ist natürlich sehr wichtig. Bei den meist kühlen Temperaturen ist ein warmer Kaffee und Tee natürlich Standard. Aber auch Würstchen kann man perfekt in der Thermoskanne warm halten und der ein oder andere, von innen wärmende Schnaps darf natürlich auch nicht fehlen. Nach der WM in Hochfilzen genieße ich das Biathlonfieber in diesem Jahr beim Weltcup in Ruhpolding, da ja 2018 die WM aufgrund der Olympiade ausfällt.

Ein Bericht von Claudia Krebs

Einmal Koffer packen und die Welt erleben

Unsere fantastische AIDA-Reise startet in Neapel und endet in Palma de Mallorca.
Die AIDA Perla ist ein Zuhause auf dem Meer, in dem man seinen Alltag vergessen und den verdienten Urlaub individuell mit Entspannung und auch Entdeckerlust gestalten kann.
In den 30 Genusswelten der AIDA lassen wir uns kulinarisch verwöhnen und genießen dabei den Rundum-Meerblick.

Auf dem Activity-Deck erlebt jede Familie Action, Spaß und Unterhaltung. Der Organic Spa des Schiffs ist der geeignete Ort für Urlauber, die die pure Entspannung auf dem Meer suchen.
DIE BESONDERHEIT: Der beeindruckende und spektakuläre SKYWALK der Perla gibt fantastische Einblicke in das Meer. Es kostet uns schon ein bisschen Überwindung, auf den gläsernen „Steg“ zu gehen, aber es ist gigantisch und einzigartig.

Die Wasserlandschaften und die AIDA-Bars schaffen eine entspannte Urlaubswelt und auch die Kinder erleben durch die liebevolle Betreuung der AIDA-Animation einen unvergesslichen Urlaub. An Bord der AIDA Perla begegnen wir einer grenzenlosen Vielfalt für eine perfekte Reise auf dem Mittelmeer. Nur einmal Koffer packen und viel von der Welt sehen …

Ein Bericht von Marijana Jerkovic und Marion Leppin

Kulturschock nach Plan – Dubai

Was erwarte ich von Dubai? Baustelle? Kultur? Shopping? Strand? Luxus?

Ja genau, all das! Diese Stadt ist für uns Europäer ein Phänomen – ein Flughafen, der nach nur drei Jahren bereits einsatzfähig ist.
Inseln, die aus dem Nichts erschaffen werden. Überall Baustellen und jeden Monat neue Straßen. Viele verschiedene Völker leben und arbeiten gemeinsam dort. Dieses Land lebt von seinen Kontrasten!

Ich entdecke mit jedem Besuch so viel Neues – entdecke Dubai!
Entdecke diese fremde Kultur mit ihren alten Märkten, den Souks, ihre Art Handel zu treiben, ihre Religion zu würdigen und ihre Weltoffenheit – das wird Dubai ewig bleiben.
Entdecke Dubai – diese architektonischen Wunder an jeder Straßenecke, hier ein neues Restaurant, da ein neuer Freizeitpark, der Puls der Zeit, neue Wahrzeichen – sie sind die Symbole des neuen Dubais …

Ein Bericht von Josephine Malitz

Madeira – DIE Blumen- und Wanderinsel schlechthin! Und noch so viel mehr …

Manche Inseln, die ein Klischee aufgedrückt bekommen, wie beispielsweise Ibiza, die nur eine teure Partyinsel sein soll (was nebenbei bemerkt gar nicht zutrifft), sollen nicht so vielfältig oder nur bei gewissen Kundenkreisen beliebt sein.

Das stimmt jedoch nicht – zumindest nicht was Madeira betrifft! Ich selbst bin gar nicht so der Wanderfreund, aber die kleine Insel im Atlantik belehrt mich definitiv eines Besseren! Eine solche Flora und Fauna wie hier habe ich selten erlebt. Mit unserem kleinen Opel Corsa erkunden wir die ganze Insel. Madeira besitzt viele Tunnel und nach jedem fragen wir uns: Was wird uns diesmal am Ende des Tunnels erwarten? Werden es Klippen sein, die komplett mit Pflanzen bewachsen sind oder in denen unzählige kleine Wohnhäuser gebaut sind? Wird es ein Wasserfall sein, der aus dem Berg herausgesprudelt kommt? Oder erleben wir einen traumhaften Weitblick von mehreren Kilometer über die Insel hinweg? Denn nach jeder Unterführung taucht etwas Anderes, völlig Unerwartetes auf! Sogar den Wolken fahren wir nach, einfach immer weiter Richtung Himmel – ohne ein Ende in Sicht. Die Serpentinen immer weiter nach oben, Kurve um Kurve, erst durch dichte Pinienwälder, dann vorbei an kargen Landschaftsabschnitten mit kleinen Büschen und Felsen. So lange, bis wir an dem Punkt ankommen, an dem wir durch die Wolken hindurch fahren.

Erst wird es nebelig, diesig, total trist und grau und dann plötzlich – strahlender Sonnenschein! Und Wolken, soweit das Auge sehen kann, weiße pudrige Wolken. Die Luft dort oben? Kalt und sauber. Und die Aussicht? UNBESCHREIBLICH! Eindeutig eine weitere Reise wert!

Ein Bericht von Jacqueline Demary

Formentera – die Karibik des Mittelmeers

Formentera ist so klein, so unscheinbar – ein Schatten der anderen Balearischen Inseln Mallorca, Ibiza und Menorca. Was wirklich schade ist, denn sie ist so traumhaft schön. Ich habe noch nie so türkisblaues, klares Wasser und einen so weißen Sandstrand gesehen wie hier.
Um überhaupt auf die kleine Insel zu kommen, kann man entweder mit der Schnellfähre übersetzen und auf dem Außendeck den salzigen Wind in den Haaren genießen oder man kauft sich ein Ticket für eine Überfahrt mit dem Katamaran.
Und seit diesem Jahr weiß ich auch: Es gibt nichts Schöneres als mit einer leuchtend roten Vespa über die kleine Insel zu cruisen, die Landschaft, die traumhaften kleinen und geheimnisvollen Buchten zu genießen und dann am Cap de Barbariar, an der Südspitze der Insel, anzukommen. Was ich dort entdecke, raubt mir den Atem …
Einige Meter vor dem Leuchtturm ist ein Loch zu erkennen. Dort befindet sich eine kleine, etwas wackelige Holzleiter, die fünf oder sechs Stufen hinunter in eine Höhle führt. Eine Höhle, geheimnisvoll, mit einem Ausblick über die steilen Klippen und das darunter doch so ruhige Meer. Und ein Musiker, der in dieser kleinen, unscheinbaren Höhle ein selbst komponiertes Musikstück auf seiner Harfe zupft. Eine Atmosphäre, wie ich sie sonst noch nie erlebt habe. Gänsehaut ist definitiv vorprogrammiert und für frisch verliebte Pärchen ein wirklich unvergessliches Erlebnis…

Ein Bericht von Jacqueline Demary

Robinson Club Soma Bay – durch die Wüste ins Paradies …

Soma Bay ist eine Halbinsel circa 50 km südlich von Hurghada und ein wahrer Traum für alle, die Abwechslung vom stressigen Alltag und Erholung suchen!
Der ROBINSON CLUB Soma ist im landestypischen Stil erbaut und erstreckt sich auf über 120.000 qm zwischen dem Roten Meer und der Wüste. Der Club verfügt über einen sehr schönen Strandabschnitt mit weichem Sand und einem ganz leicht abfallenden Strand ins Wasser. In diesem Robinson Club herrscht eine ganz besondere Stimmung: Beim Sundowner am Strand lasse ich bei einem kühlen Getränk in loungiger Atmosphäre mit DJ- und Live-Musik entspannt die Seele baumeln und genieße Urlaub pur. Die Sonne versinkt langsam im Roten Meer, ich fühle den weichen Sand unter den Füßen und weiß, dass ich im Paradies angekommen bin und hier für immer bleiben möchte.
Für mich ist der Robinson Club Soma Bay auf jeden Fall nicht nur eine, sondern gleich mehrere Reisen wert.

Ein Bericht von Gudrun Junghans