Kategorie

Jacqueline Demary

Madeira – DIE Blumen- und Wanderinsel schlechthin! Und noch so viel mehr …

Manche Inseln, die ein Klischee aufgedrückt bekommen, wie beispielsweise Ibiza, die nur eine teure Partyinsel sein soll (was nebenbei bemerkt gar nicht zutrifft), sollen nicht so vielfältig oder nur bei gewissen Kundenkreisen beliebt sein.

Das stimmt jedoch nicht – zumindest nicht was Madeira betrifft! Ich selbst bin gar nicht so der Wanderfreund, aber die kleine Insel im Atlantik belehrt mich definitiv eines Besseren! Eine solche Flora und Fauna wie hier habe ich selten erlebt. Mit unserem kleinen Opel Corsa erkunden wir die ganze Insel. Madeira besitzt viele Tunnel und nach jedem fragen wir uns: Was wird uns diesmal am Ende des Tunnels erwarten? Werden es Klippen sein, die komplett mit Pflanzen bewachsen sind oder in denen unzählige kleine Wohnhäuser gebaut sind? Wird es ein Wasserfall sein, der aus dem Berg herausgesprudelt kommt? Oder erleben wir einen traumhaften Weitblick von mehreren Kilometer über die Insel hinweg? Denn nach jeder Unterführung taucht etwas Anderes, völlig Unerwartetes auf! Sogar den Wolken fahren wir nach, einfach immer weiter Richtung Himmel – ohne ein Ende in Sicht. Die Serpentinen immer weiter nach oben, Kurve um Kurve, erst durch dichte Pinienwälder, dann vorbei an kargen Landschaftsabschnitten mit kleinen Büschen und Felsen. So lange, bis wir an dem Punkt ankommen, an dem wir durch die Wolken hindurch fahren.

Erst wird es nebelig, diesig, total trist und grau und dann plötzlich – strahlender Sonnenschein! Und Wolken, soweit das Auge sehen kann, weiße pudrige Wolken. Die Luft dort oben? Kalt und sauber. Und die Aussicht? UNBESCHREIBLICH! Eindeutig eine weitere Reise wert!

Ein Bericht von Jacqueline Demary

Formentera – die Karibik des Mittelmeers

Formentera ist so klein, so unscheinbar – ein Schatten der anderen Balearischen Inseln Mallorca, Ibiza und Menorca. Was wirklich schade ist, denn sie ist so traumhaft schön. Ich habe noch nie so türkisblaues, klares Wasser und einen so weißen Sandstrand gesehen wie hier.
Um überhaupt auf die kleine Insel zu kommen, kann man entweder mit der Schnellfähre übersetzen und auf dem Außendeck den salzigen Wind in den Haaren genießen oder man kauft sich ein Ticket für eine Überfahrt mit dem Katamaran.
Und seit diesem Jahr weiß ich auch: Es gibt nichts Schöneres als mit einer leuchtend roten Vespa über die kleine Insel zu cruisen, die Landschaft, die traumhaften kleinen und geheimnisvollen Buchten zu genießen und dann am Cap de Barbariar, an der Südspitze der Insel, anzukommen. Was ich dort entdecke, raubt mir den Atem …
Einige Meter vor dem Leuchtturm ist ein Loch zu erkennen. Dort befindet sich eine kleine, etwas wackelige Holzleiter, die fünf oder sechs Stufen hinunter in eine Höhle führt. Eine Höhle, geheimnisvoll, mit einem Ausblick über die steilen Klippen und das darunter doch so ruhige Meer. Und ein Musiker, der in dieser kleinen, unscheinbaren Höhle ein selbst komponiertes Musikstück auf seiner Harfe zupft. Eine Atmosphäre, wie ich sie sonst noch nie erlebt habe. Gänsehaut ist definitiv vorprogrammiert und für frisch verliebte Pärchen ein wirklich unvergessliches Erlebnis…

Ein Bericht von Jacqueline Demary