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Seengebiet Saimaa in Finnland – wäre‘ ich doch bloß nicht dort gewesen …

… dann müsste ich jetzt nicht immer an diese zutiefst beeindruckende Landschaft, die überaus freundlichen und gut gelaunten Menschen und besonders an die kleinen und großen Abenteuer zurückdenken!

In diesem Jahr hat mich eine Reise in einen Teil Europas geführt, in dem ich bis dato noch nicht gewesen bin. Der Saimaa-See, im Südosten des Landes gelegen, ist der größte See Finnlands. Entstanden in der letzten Eiszeit, hat sich dort ein unglaubliches Geflecht von Seen und Wasserstraßen gebildet. Eine ganz spezielle Landschaft mit unzähligen kleinen und großen Inseln, welche durch die Nähe zu ihrer Hauptstadt auch von den Finnen selbst als Naherholungsgebiet genutzt werden. Bei einer sportlichen Fahrt mit einem Ruderboot kann man diesen besonderen Ort erst richtig genießen. Das Besondere und absolut Spannende an diesem Ausflug: Hinter jeder Biegung, hinter jedem Felsen und jedem Baum kann einer der seltenen Bären, Wölfe oder ein Elch am Ufer stehen oder sich eine Ringelrobbe an einem Strand ausruhen. Spannender geht es fast nicht!

Ein perfektes Ziel für Ruhesuchende sowie Naturliebhaber und natürlich nicht zu vergessen: Wellnessurlauber. Auch sie sind hier im Ursprungsland der Saunakultur am richtigen Fleck! Im Hotel, im Ferienhaus, in den zahlreichen öffentlichen Saunas oder sogar in einer Riesenradsauna lässt es sich schwitzen und entspannen.

Es gibt aber nicht nur Wälder, Seen, Ruhe und kleine beschauliche Städte in Finnland. Ein besonderes Muss ist natürlich die quirlige und hippe Hauptstadt Helsinki. Eine bei den Einheimischen und natürlich auch bei Touristen beliebte und aufstrebende Metropole. Diese Stadt bietet für Kulturliebhaber, für Architekturbegeisterte, für Nachtschwärmer und für Shoppingsüchtige alle Facetten einer Großstadt … nur etwas kleiner!

Ich habe für mich beschlossen, dass es nicht mein letzter Besuch in Finnland gewesen ist!

Ein Bericht von Alexander Wirtz

Vietnam – Lebensader Mekong

Wahnsinn – das war das erste Wort, welches mir in den Sinn kam, als ich über die Brücke des Mekong fuhr. Selbstverständlich hatte ich bereits vorher Bilder gesehen und kannte andere große Flüsse, aber die Ausmaße des Mekongs waren mir nicht klar, bis ich sie selbst sah. Kurze Zeit später befand ich mich an einer Bootsanlegestelle wieder – um vier Uhr morgens, als die Sonne gerade aufging. Was machen so viele Menschen so früh am Morgen hier? Ich war noch ganz verschlafen und noch gar nicht richtig angekommen, als mir eine Gruppe älterer vietnamesischer Damen auffiel, die bei brüllender Musik Sport trieben. Jetzt wurde ich wach. Spontan machte ich mit, was lachend von den Einheimischen angenommen wurde. So startete ich mit viel Spaß und guter Laune in meinen Tag. Danach ging es endlich auf das Boot, denn das Wichtigste sollte ja noch kommen … Nach einer 20-minütigen, rasanten Bootsfahrt und unendlich vielen Fotoaufnahmen des Sonnenaufgangs über dem Mekong wurde mir klar, was die Vietnamesen so früh am Morgen zum Fluss zieht: das Einkaufen! Hunderte Boote lagen um uns herum und alle verkauften Ihre Waren! Es war ein beeindruckendes Treiben, kleine Boote hielten an und kauften direkt von den großen Booten die frischesten Waren … Ananas, Bananen, Melonen, Fische, soviel das Herz begehrt, Pflanzen, Haushaltswaren und vieles mehr – einfach alles, was man sich vorstellen kann. Als wir dann auch noch an einer schwimmenden Tankstelle vorbeifuhren, war ich vollends überzeugt!

Der Fluss ist nicht nur eine Lebensader dieses Landes – nein, er ist das Leben!

Die Vietnamesen hier leben auf dem Fluss, sie leben von dem Mekong, sie leben neben ihm und sie leben IHN! Für viele ist ihr Boot ihr Zuhause, das sie auch nur selten verlassen. Die kleinen Arme des Mekongs dienen als natürliche Grenzen für kleine Bauernhöfe mit freilaufenden Hühnern und Schweinen. Ihre Bewohner fangen die Fische direkt aus dem Fluss, um sie wieder zu verkaufen oder fangfrisch zuzubereiten. Sie bewirtschaften kleine Felder mit Mais und Reis, um sich selbst zu versorgen. Ich fühlte mich den Menschen dort so nah. Voller Herzlichkeit lassen sie uns Ausländer in ihr Leben, sie zeigen stolz ihre Art zu leben und genießen ihr Paradies!
Wenn Sie hautnah Insidertipps zu Vietnam haben möchten, melden Sie sich gerne in unseren Reisebüros. Für alle, die ein Paradies abseits des Massentourismus suchen, ist die vietnamesische Insel Phu Quoc vor der Küste Kambodschas übrigens meine absolute Empfehlung.

Ein Bericht von Josephine Malitz

Warum Sylt „Sylt“ ist und nicht Amrum – Heiraten am Strand

Sylt … versnobt? Überteuert? Schlichtweg übertrieben? So oder so ähnlich waren meine Vorurteile vor meinem ersten Sylt-Besuch. Doch dann entschlossen sich zwei Freunde dazu, sich am Strand von Sylt das Ja-Wort zu geben und ich wurde gefragt, ihre Trauzeugin zu sein.

Mit Meeresluft in der Nase stieg dann doch bei der Fahrt über den Hindenburgdamm die Vorfreude. Wir selbst wohnten in Keitum, dem mit Abstand schönsten Dorf der Insel. Pittoreske, reetgedeckte Häuser bilden den Charme dieses alten Kapitänsdorfs, das einst den Hauptort der Insel bildete, bevor alle an die Westküste zu den großen Stränden pilgerten. Keitum ist ein Irrgarten aus kleinen Sträßchen, die von alten, hohen Bäumen gesäumt werden und historischen Häuschen, deren blühende Vorgärten mit ihrer Farbenpracht begeistern. Vom Watt her weht ein beharrlicher Wind und wenn man an der Megalithanlage Harhoog steht, welche mehr als 5.000 Jahre alt ist, und der Blick im Abendrot zum Horizont schweift, spürt man die Magie, die diesen Ort bereits in der Steinzeit umgeben hat.

Die Hochzeit unserer Freunde fand am Strand in Wenningstedt statt. Es hätte keinen besseren Ort für ihr Eheversprechen geben können. Barfuß und im weißen Kleid mit einem Strauß aus Dünengras und Muscheln schritt meine Freundin über den Strand zu ihrem Mann und uns wartenden Hochzeitsgästen – begleitet von der romantischen Gitarrenmusik eines Sylters mit wildem Haar. Getraut wurden die beiden von Pfarrer Rainer Chinnow, der mit seiner kleinen Kirchengemeinde auf Sylt  bereits selbst zu einer der Sehenswürdigkeiten der Insel gehört. Eine Messe mit ihm muss man erlebt haben. Er reißt die Menschen mit und ist dabei alles andere als konventionell. Für meine Freunde war es der perfekte Augenblick sich in Wenningstedt am Strand das „Ja“ Wort zu geben und für mich eine besondere Ehre, Teil dieses Moments zu sein.

Sylt hat mich begeistert und ein Lieblingsort jagte den anderen. Genial war eine Wanderung rund um das Morsum Kliff, bei der ein Mittagessen im Landhaus SEVERIN´S nicht fehlen durfte.  Unberührte Natur erwartete uns am „Ellenbogen“, dem nördlichsten Punkt Deutschlands. Besonders begeistert war ich allerdings auch von den Stränden, die trotz Hochsaison nicht voll wirkten. Und mit etwas Suchen fanden wir in Hörnum sogar einsame Strandabschnitte mit fast karibisch blauem Wasser. Und wenn doch einmal Langeweile aufkommt, kann man zu den Liegebänken der Robben rausfahren, die einzigartigen Halligen am Rande der Naturgewalten besuchen oder den anderen nordfriesischen Inseln einen Besuch abstatten. Aber Achtung: Amrum hat außer tollen Stränden, die ihr auch auf Sylt findet, nicht viel zu bieten. Einziges Café am Strand ist ein altes DLRG Heim.

Sylt hat natürlich auch seine versnobten Ecken und der Luxus wird auch immer vor allem beim Blick auf die hiesigen Immobilienpreise sichtbar. Und auch Westerland ist nicht wirklich eine Inselperle. Dennoch hat Sylt sich auch seinen ursprünglichen Charme bewahrt und wartet mit (fast) unberührter Natur, viel Geschichte, Reetdächern, schönen Stränden und leckeren Restaurants auf. Anders als Amrum, das vor allem in Norddorf durch hässliche Bauten der Siebziger Jahre besticht, hat sich Sylt in großen Teilen seinen Inselcharme erhalten. Kurz gesagt: ein perfekter Ort, um den Bund des Lebens einzugehen …

Ein Bericht von Anna Carina Krebs

Skiurlaub im „Home of Lässig“

Bereits seit Kindertagen, als ich auf dem Weg zur Italienischen Riviera in der Schweiz das erste Mal „richtige“ Berge erblickte, üben die Alpen eine unbeschreibliche Faszination auf mich aus. Ich erinnere mich daran, wie ich mit meinen Geschwistern zusammen unsere Eltern so lange bekniet habe, bis sie nachgaben und nicht den Weg durch den Tunnel, sondern den Umweg über den Gotthardpass nach Süden wählten. Und auch heute noch zieht es mich im Sommer wie auch im Winter in die Berge … aber diesmal nicht nur auf der Durchreise.

Im Winter geht es oft nach Leogang ins Salzburger Land. Dieses selbsternannte „Home of Lässig“ besticht im Winter mit über 270 Pistenkilometern und bildet zusammen mit Saalbach-Hinterglemm und Fieberbrunn eines der größten zusammenhängenden Skigebiete Österreichs. Sowohl urige als auch stylische Hütten und ein atemberaubendes Alpenpanorama machen hier den Reiz aus. Allein der morgendliche Blick aus dem Fenster, wenn die Sonne die noch im Dunst liegenden, verschneiten Gipfel der Leoganger Steinberge anleuchtet, ist unbeschreiblich und ich empfinde Dankbarkeit, hier zu sein und mit meiner Familie „lässig“ in den Tag starten zu können.

Hinauf geht es mit der Steinbergbahn auf den 1.790 Meter hohen Asitz. Von hier aus starte ich ins Skivergnügen. Die Vielfalt der Pisten ist sowohl für Anfänger als auch für Profis perfekt. Vor vielen Jahren habe ich selbst in Leogang bei „Sepp“, dem mit seinen 70 Jahren wohl „lässigsten“ Skilehrer überhaupt, Skifahren gelernt. Wenn er den Berg runter fegt, können selbst viele topfitte 20-jährige Skifahrer nicht mit ihm mithalten. Er ist ein Leoganger Urgestein, der auch mal über sich selbst lachen kann. „Du musst deinen Körper quälen, sonst quält dein Körper dich.“, belehrt er uns im tiefsten Pinzgauer Dialekt.

Ich treffe Sepp zum Mittagessen in der „lässigsten“ Hütte des gesamten Skigebiets. Hier läuft chilliger Ibiza Sound. Jetzt haben wir die Qual der Wahl zwischen würzigem Grill-Hendl, Steckerlfisch oder super leckerem Ripperl mit Knoblauchstange und vielem mehr. Ob ein kühles Bier, ein Skiwasser, hausgemachte Limonade oder auch ein prickelnder Champagner – die Barkarte lässt keine Wünsche offen. Absolutes Highlight ist die drehbare Dachkonstruktion dieses Mountain Clubs. Wir sitzen drinnen und sind dem Himmel draußen dank 360 Grad Alpenpanorama doch so nah.

Nach der Stärkung geht es wieder auf die Piste bis die Sonne bereits beginnt, hinter den Bergen zu versinken und die Gipfel rot leuchten. Mein persönliches Highlight ist bei jedem Besuch in Leogang ein Abendessen in einem urigen Chaletdorf. Am Ofen bei Kerzenlicht in „lässiger“ Atmosphäre lasse ich beim „Hutessen“ den Tag ausklingen. Dies ist mein persönlicher Geheimtipp.

Leogang und die gesamte Region sind alles AUSSER gewöhnlich. Auch abseits der Piste gibt es viel zu entdecken: Eine Schneeschuhwanderung, einmal Pistenraupe fahren, mit dem Pferdeschlitten durch die verschneite Winterlandschaft gleiten, einen Helikopterrundflug über die Alpen erleben oder einfach aus der Zirbensauna den Blick auf das Bergpanorama genießen …

Auch die Hotels bieten für jeden Geschmack etwas: ein ausgewiesenes Sporthotel mit Sportconcierge, ein modernes Naturhotel mit eigenem Wildgehege, Badesee und Kinderbauernhof oder ein hippes Lifestylehotel mit Kletterparcours. Im „Home of Lässig“ finden wir für jeden das perfekte Hotel, um die Winter- oder Sommerzeit in den Bergen zu genießen.

Ein Bericht von Anna Carina Krebs

Ein Schuss, ein Treffer

Spannung pur und eine Stimmung, die nicht in Worte zu fassen ist. Das ist Biathlon. Schon seit Jahren begeistert mich und wohl eine Vielzahl von Menschen dieser Sport. Pure Bewunderung für die Biathleten/innen, die, nachdem sie ihre Langlaufetappen beendet haben, ihren Körper so kontrollieren, dass sie sicher am Schießstand einen Treffer nach dem anderen landen. Bei diesem Spektakel dabei zu sein, ist ein absoluter Traum. Die Reisegruppe, allesamt biathlonbegeistert, ist wie eine kleine Familie. Beherrschend sind schon beim Frühstück die Tipps, wer wohl wie gut läuft sowie schießt und beim Abendessen das Resümee des Tages. Hautnah die Vorbereitungen – wie das Einlaufen und das Testen des „perfekten Skis“ – und dann die einmalige Stimmung des Wettkampfes zu erleben und die Spannung auf sich wirken zu lassen, macht die Faszination Biathlon aus. Auch die Verpflegung über Tag ist natürlich sehr wichtig. Bei den meist kühlen Temperaturen ist ein warmer Kaffee und Tee natürlich Standard. Aber auch Würstchen kann man perfekt in der Thermoskanne warm halten und der ein oder andere, von innen wärmende Schnaps darf natürlich auch nicht fehlen. Nach der WM in Hochfilzen genieße ich das Biathlonfieber in diesem Jahr beim Weltcup in Ruhpolding, da ja 2018 die WM aufgrund der Olympiade ausfällt.

Ein Bericht von Claudia Krebs

Bucket Lists – die größten Reise-Sehnsüchte wahr werden lassen

Jede Reise beginnt im Kopf: Einmal den Sonnenuntergang in Abu Dhabi von einem Helipad aus mit einem Glas Champagner in der Hand bewundern oder im Devil´s Pool am Abgrund der Victoria Wasserfälle baden, einmal die letzten noch lebenden Berggorillas in Ruanda hautnah erleben oder eine Nacht unter freiem Himmel in der Wüste verbringen und am Morgen den Sonnenaufgang bewundern, einmal der Stimme eines Märchenerzählers in Marokko folgen oder wie Ernest Hemingway einen Mojito in Havanna trinken, einmal zu Fuß über die Alpen nach Meran gehen oder an einer buddhistischen Zeremonie in Laos teilnehmen … Fast jeder führt eine solche Liste mit Reisezielen, die er zumindest einmal im Leben gesehen haben muss.

Immer mehr Kunden finden mit solchen Wunschlisten ihren Weg zu uns und suchen in uns einen Möglichmacher für ihre lang gehegten Reiseträume und -sehnsüchte. Solche Reisetraumlisten nennt man im Englischen Bucket List. Dieser Begriff ist aus einer Überspitzung entstanden, denn die Redewendung „to kick the bucket“ bedeutet übersetzt „den Löffel abgeben“.

Es gibt für uns nichts Schöneres, als diese „Einmal-im-Leben-Reisen“ mit unseren Kunden zusammen zu realisieren. In Gedanken sind wir mit Ihnen im Gepäck und warten schon sehnsüchtig auf den Anruf nach der Reise, um zu erfahren, was Sie alles erlebt haben. Denn nicht nur unsere Kunden führen solche Listen, sondern auch all unsere Mitarbeiter. Und dabei kommt es nicht nur auf die ganz großen Sehnsüchte an – auch eine Yogareise an die Nordsee, Karten für die Semperoper in Dresden oder eine Radreise von Meran an den Gardasee können lang gehegte Wünsche sein.

Es fühlt sich toll an, diese kleinen und großen Momente des Glücks möglich zu machen. Der größte Reisetraum wird erst zur Wirklichkeit und bleibt dann ein Leben lang in Erinnerung.

 

Sehnsuchtsziel Nordland und Expeditionsreisen

Aktuell sind die Nordischen Länder offenbar die Trendreiseziele. Daher hat sich der Wochenspiegel mit Claudia Krebs, der Nordlandexpertin von Linden-Reisen, in Stadtkyll getroffen. Laut Claudia Krebs sind Nordlandreisen ein wahrer Boom in den letzten Jahren. Grund hierfür sind die vielfältigen Reisearten, die sich dem Kunden bieten.

Das Nordland fasziniert Claudia Krebs schon seit über 30 Jahren. Nordlandziele sind neben Skandinavien auch Island, Spitzbergen und Großbritannien. Seit Jahrzehnten sind die diversen Busreisen, die Linden-Reisen hier anbietet, gefragt. Besonders faszinierend ist dabei die Entwicklung, die die Reise zum Nordkap in diesen Jahren erlebt hat. So waren es am Anfang, so Claudia Krebs, vielfach noch Schotterpisten, auf denen durch Schweden und Finnland und nur ein kurzes Stück durch Norwegen bis hinauf zum Nordkap gereist wurde. Die einzigartige Erschließung dieses Reiseziels konnte sie hautnah über Jahrzehnte mit verfolgen. Mit der Reise zum Nordkap sind Linden-Reisen und insbesondere Claudia Krebs mittlerweile als wahre Experten weit über die Regionsgrenzen hinaus bekannt.

Dieses Jahr sind auf der Nordkapreise von Linden-Reisen kaum noch Plätze verfügbar. Auch für die dieses Jahr stattfindende Reise zu den Norwegischen Fjorden, die zu Recht zu den „Sieben Weltnaturwundern“ zählen, empfiehlt Claudia Krebs, sich zeitnah anzumelden.

Seit einigen Jahren hat sich, neben den Busreisen, auch die Winterreise mit der Hurtigrute zu einem wahren Renner entwickelt. Diese Reise wird ebenfalls von Claudia Krebs begleitet. Faszinieren im Sommer vor allem die Mitternachtssonne und die Vielfalt der Natur, so ist es im Winter das Nordlicht, was die Menschen magisch anzieht. Das Nordlicht besitzt absoluten Suchtfaktor. Wer einmal diese schillernden Farben am nächtlichen Himmel hat tanzen sehen, den zieht es immer wieder in den hohen Norden zurück. Aber auch die Möglichkeiten der Ausflüge bei der Hurtigrute sind im Winter ein wahres Highlight: Hundeschlittenfahrten und Schneemobilsafaris. Auf dieses Abenteuer hat sich Claudia Krebs eingelassen und ist begeistert.

Man merkt, dass Skandinavien für sie eine Herzensangelegenheit und sie ein wahrer Kenner ist, wenn es darum geht, das Außergewöhnliche in Skandinavien zu erleben. Aktuell ist Claudia Krebs mit Linden-Reisen auf einer ungewöhnlichen und einzigartigen Winterreise, einer Kombination aus Bus und Schiff, durch Finnland und Norwegen unterwegs. Claudia Krebs freute sich bei unserem Gespräch wie ein „Schneekönig“ auf dieses neue Reiseabenteuer. „Wir sind einer der ganz wenigen, die sich wagen, eine solche Reise im eigenen Bus und in Eigenregie durchzuführen. Es geht mit der Fähre bis Helsinki und dann durch die Winterwunderlandschaft bis hinauf in die Polarkreisregion. Ein ganz tolles Erlebnis für die Gäste wird sicherlich der Besuch des Snow-Castles, ein gigantisches Eishotel, in Kemi sein. Sicherheit steht bei einer solchen Reise natürlich an oberster Stelle und erfordert eine gründliche Ausarbeitung im Vorfeld.“ Von Finnland aus geht es dann hinüber nach Norwegen, wo die Gruppe zwei Tage von Harstad aus bis nach Trondheim mit Hurtigruten fährt.

Schon jetzt verrät sie uns, dass es auch 2019 wieder eine solche Reise geben wird. Für 2019 berichtet sie weiter, wartet auf die Reisegäste ein ganz besonderes Abenteuer in Richtung Skandinavien. Es ist Linden-Reisen gelungen, aufgrund ihrer guten Kontakte, eine Gruppenreise entlang der Postschiffroute auf dem erst kürzlich in Betrieb genommenen Hurtigruten Expeditionsschiff „Roald Amundsen“ anbieten zu können. „Die Ausschreibung läuft gerade an“, sagt Claudia Krebs. Das Schiff „Roald Amundsen“ ist ein Hypbridschiff und nach dem bekannten Polarforscher benannt. Es  ist extra für die arktischen Gewässer gebaut worden und läuft 2019 in den Sommermonaten an drei Terminen ab Hamburg aus. „Aufgrund der knappen Verfügbarkeiten“, sagt Marco Krebs, der Inhaber von Linden-Reisen, „sind wir doppelt stolz, dass es meiner Schwester gelungen ist, für diese außergewöhnliche und einzigartige Reise eine Gruppenreise anzubieten. Ich kann nur empfehlen, dass sich die Kunden rasch melden, da das Kontingent wirklich nur begrenzt ist.“

Aber neben Skandinavien boomen auch die Britischen Inseln. „Das merken wir“, sagt Marco Krebs, „nicht nur bei Busreisen, sondern auch in unseren drei Reisebüros in Stadtkyll, Prüm und Schleiden erfreuen sich Reisen nach Irland, England und Schottland großer Beliebtheit.“ Eine besondere Faszination geht hierbei von Irland, der Grünen Insel, aus. Auch hier wagt sich Linden-Reisen an eine ganz besondere Reise. Eine Rundreise durch Irland, die auch den absoluten Geheimtipp Nordirland umfasst. Marco Krebs sagt dazu: „Gewöhnlich kann jeder – doch wir möchten unseren Reisegästen das Außergewöhnliche bieten.“

Aber auch die entfernten Ziele wie Grönland und die Antarktis sind ein wahrer Reisetrend. Hier sagt Claudia Krebs, setzt die Vielzahl der Anbieter an Expeditionsseereisen auf Klasse statt Masse. Einzigartige und außergewöhnliche Erlebnisse warten z. B. in der Antarktis auf die Kunden. Das Übernachten in Zelten an Land, sowie die Begegnungen mit Pinguinen lassen den Kunden die Magie des Augenblicks hautnah erleben.

Wenn es also darum geht, einzigartige und außergewöhnliche Reisen in den hohen Norden oder die arktischen und polaren Regionen zu unternehmen, ist Linden-Reisen die perfekte Anlaufstelle für all diejenigen, die auf der Suche nach dem besonderen Reiseziel sind.

Einmal Koffer packen und die Welt erleben

Unsere fantastische AIDA-Reise startet in Neapel und endet in Palma de Mallorca.
Die AIDA Perla ist ein Zuhause auf dem Meer, in dem man seinen Alltag vergessen und den verdienten Urlaub individuell mit Entspannung und auch Entdeckerlust gestalten kann.
In den 30 Genusswelten der AIDA lassen wir uns kulinarisch verwöhnen und genießen dabei den Rundum-Meerblick.

Auf dem Activity-Deck erlebt jede Familie Action, Spaß und Unterhaltung. Der Organic Spa des Schiffs ist der geeignete Ort für Urlauber, die die pure Entspannung auf dem Meer suchen.
DIE BESONDERHEIT: Der beeindruckende und spektakuläre SKYWALK der Perla gibt fantastische Einblicke in das Meer. Es kostet uns schon ein bisschen Überwindung, auf den gläsernen „Steg“ zu gehen, aber es ist gigantisch und einzigartig.

Die Wasserlandschaften und die AIDA-Bars schaffen eine entspannte Urlaubswelt und auch die Kinder erleben durch die liebevolle Betreuung der AIDA-Animation einen unvergesslichen Urlaub. An Bord der AIDA Perla begegnen wir einer grenzenlosen Vielfalt für eine perfekte Reise auf dem Mittelmeer. Nur einmal Koffer packen und viel von der Welt sehen …

Ein Bericht von Marijana Jerkovic und Marion Leppin

Kulturschock nach Plan – Dubai

Was erwarte ich von Dubai? Baustelle? Kultur? Shopping? Strand? Luxus?

Ja genau, all das! Diese Stadt ist für uns Europäer ein Phänomen – ein Flughafen, der nach nur drei Jahren bereits einsatzfähig ist.
Inseln, die aus dem Nichts erschaffen werden. Überall Baustellen und jeden Monat neue Straßen. Viele verschiedene Völker leben und arbeiten gemeinsam dort. Dieses Land lebt von seinen Kontrasten!

Ich entdecke mit jedem Besuch so viel Neues – entdecke Dubai!
Entdecke diese fremde Kultur mit ihren alten Märkten, den Souks, ihre Art Handel zu treiben, ihre Religion zu würdigen und ihre Weltoffenheit – das wird Dubai ewig bleiben.
Entdecke Dubai – diese architektonischen Wunder an jeder Straßenecke, hier ein neues Restaurant, da ein neuer Freizeitpark, der Puls der Zeit, neue Wahrzeichen – sie sind die Symbole des neuen Dubais …

Ein Bericht von Josephine Malitz

Madeira – DIE Blumen- und Wanderinsel schlechthin! Und noch so viel mehr …

Manche Inseln, die ein Klischee aufgedrückt bekommen, wie beispielsweise Ibiza, die nur eine teure Partyinsel sein soll (was nebenbei bemerkt gar nicht zutrifft), sollen nicht so vielfältig oder nur bei gewissen Kundenkreisen beliebt sein.

Das stimmt jedoch nicht – zumindest nicht was Madeira betrifft! Ich selbst bin gar nicht so der Wanderfreund, aber die kleine Insel im Atlantik belehrt mich definitiv eines Besseren! Eine solche Flora und Fauna wie hier habe ich selten erlebt. Mit unserem kleinen Opel Corsa erkunden wir die ganze Insel. Madeira besitzt viele Tunnel und nach jedem fragen wir uns: Was wird uns diesmal am Ende des Tunnels erwarten? Werden es Klippen sein, die komplett mit Pflanzen bewachsen sind oder in denen unzählige kleine Wohnhäuser gebaut sind? Wird es ein Wasserfall sein, der aus dem Berg herausgesprudelt kommt? Oder erleben wir einen traumhaften Weitblick von mehreren Kilometer über die Insel hinweg? Denn nach jeder Unterführung taucht etwas Anderes, völlig Unerwartetes auf! Sogar den Wolken fahren wir nach, einfach immer weiter Richtung Himmel – ohne ein Ende in Sicht. Die Serpentinen immer weiter nach oben, Kurve um Kurve, erst durch dichte Pinienwälder, dann vorbei an kargen Landschaftsabschnitten mit kleinen Büschen und Felsen. So lange, bis wir an dem Punkt ankommen, an dem wir durch die Wolken hindurch fahren.

Erst wird es nebelig, diesig, total trist und grau und dann plötzlich – strahlender Sonnenschein! Und Wolken, soweit das Auge sehen kann, weiße pudrige Wolken. Die Luft dort oben? Kalt und sauber. Und die Aussicht? UNBESCHREIBLICH! Eindeutig eine weitere Reise wert!

Ein Bericht von Jacqueline Demary